02/02/2026
Social Media Workshop: So erfolgreich macht die Med Uni Graz jetzt Reels
Social Media Workshop_Med Uni Graz

Social Media Workshop — für interne SCM Teams

Der Social Media Workshop für die Med Uni Graz sollte folgen­de Frage beantworten:

Wie produ­ziert man als Insti­tu­ti­on zeitge­mä­ßen Video-Content, der sowohl fachlich überzeugt als auch die Algorith­men begeistert? 

Im Auftrag der Werbe­agen­tur Rubikon und in Koope­ra­ti­on mit Steady Motion durfte ich diese Frage für die Med Uni Graz beant­wor­ten. Das Ziel war klar definiert: Dem inter­nen Social-Media-Team das nötige Handwerks­zeug zu vermit­teln, um Reels künftig eigen­stän­dig, profes­sio­nell und ohne Berüh­rungs­ängs­te umzusetzen.

Die Ausgangs­la­ge: Analy­se und Strategie

Schon vor dem eigent­li­chen Workshop-Tag starte­ten wir mit einer detail­lier­ten Bedarfs­ana­ly­se per Frage­bo­gen. Die Heraus­for­de­rung lag nicht im Mangel an Themen, sondern in der prakti­schen Umset­zung und der Überwin­dung techni­scher sowie inhalt­li­cher Hürden.

Vor Ort identi­fi­zier­ten wir schnell den entschei­den­den Hebel: Den Bedarf nach einem authen­ti­schen Gesicht für den Kanal. Ich habe das Team aktiv dazu gepusht, ein Testi­mo­ni­al einzu­set­zen. Noch während des Workshops wurde eine passen­de Kandi­da­tin angefragt, die seither als junge, zielgrup­pen­ge­rech­te Botschaf­te­rin vor der Kamera steht. Damit war die größte Hürde – die Anony­mi­tät des Contents – überwunden.

Inhalt­li­che Schär­fung: Wer sieht uns zu?

Ein zentra­ler Teil des Workshops war die inhalt­li­che Neuaus­rich­tung. Wir stell­ten uns die kriti­schen Fragen:

  • Zielgrup­pen-Defini­ti­on: Wen wollen wir mit den Reels errei­chen? (Studie­ren­de, poten­zi­el­le Bewerber*innen, Fachpublikum?)
  • Content-Säulen: Welche Themen lassen sich visuell stark aufbereiten?
  • Sprache: Wie kommu­ni­zie­ren wir wissen­schaft­li­che Inhal­te so, dass sie in der schnel­len Social-Media-Welt funktionieren?

Techni­sches Know-how: Filmen mit dem Smartphone

Ein weit verbrei­te­ter Irrtum ist, dass man für hochwer­ti­ge Reels teures Equip­ment benötigt. Ich konnte dem Team zeigen: Vieles kann man mittler­wei­le mit einem Smart­phone und guten Ideen umsetzen.

Wir trainier­ten die prakti­schen Basics direkt vor Ort:

  • Kamera­füh­rung: Wie bewege ich mich im Raum, um Dynamik zu erzeugen?
  • Timing: Wie kommun­zie­re ich mit den Darstel­lern vor der Kamera?
  • Perspek­ti­ven: Welche Winkel wirken modern und einladend?
  • In-Camera-Transi­ti­ons: Wie lassen sich Übergän­ge bereits beim Filmen so planen, dass sie den „Flow“ des Videos unterstützen?
Social Reel Dreh_Med Uni Graz
Social Reel Dreh_Med Uni Graz

Post-Produk­ti­on: Schnitt, Assets und Safe Zones

Gemein­sam fügten wir das erste Reel zusam­men. Hier lag der Fokus auf der Handha­bung des in-house verwen­de­ten Schnitt­pro­gramms und der Integra­ti­on wichti­ger Social-Elemente:

  • Hooks: Textli­che und visuel­le Aufhän­ger, die das Scrol­len stoppen.
  • Unter­ti­tel: Unver­zicht­bar für die Barrie­re­frei­heit und User ohne Ton.
  • Safe Zones: Die Beach­tung der Insta­gram-Vorga­ben für Sicher­heits­be­rei­che, damit keine Texte hinter dem Profil­na­men oder den Like-Buttons verschwinden.

Sicht­ba­re Erfol­ge: Das erste Reel erreich­te bereits 30.000 Zuschauer:innen.

Die Ergeb­nis­se sprechen für sich. Das im Workshop erstell­te Reel generier­te auf Anhieb knapp 30.000 Views auf Insta­gram. Dieser Erfolg wirkte wie ein Kataly­sa­tor für das Team. Die nachfol­gen­den Videos zeigen deutlich, dass der Stein ins Rollen gekom­men ist: Die Inhal­te werden nun eigen­stän­dig, mutig und mit einer klaren Linie produziert.

Die Med Uni Graz hat bewie­sen, dass auch akade­mi­sche Insti­tu­tio­nen mit dem richti­gen Workflow die Sprache der Platt­form sprechen können.

Hier ist der Link zum Reel:
Med Uni Graz_Reel

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